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TRACKLIST


 

 

1. bonjour madame

2 dead 

3 I saw the devil

4 the devil's carillon

5 summertime 

6 I wanna have

7 dounats 

8 ashes

9 in the crowd

10 c'era una volta

11my time has gone

12 bateau

13 love you / introduction to an ending 

14 au revoir madame

 

 

THE PUSSYWARMERS

album title: "my pussy belongs to daddy

LP: VR1257  

ean-code: 7640111769590

CD: VRCD57  

EAN-CODE: 7640111769705

 

DEUTSCH

THE PUSSYWARMERS, eine vier bis fünf Mann-Kombi fürs Ohr und fürs Auge, jaaa, meine Damen! aus der Sonnenstube der Schweiz, dem Tessin, wo sich die Touristen der ganzen Welt die Türklinke in die Hand drücken. Und hier scheint etwas faul zu sein, zu motten und zu kochen… eine skurrile Mischung aus einer Totengräberstimmung einer Kreuzfahrt mit der Titanic im Jahre 1912 und einem Teufelsritual. Gemixt mit einem debilen Kindergartenbesuch ART BRUT. So etwa könnte man sie beschreiben. Und à la Voodoo Rhythm, mit einer Instrumentalisierung die fernab von herkömmlichem, radio-tauglichem Schema arbeitet, mixen die PUSSYWARMERS in ihrem Erstlingswerk auf Voodoo Rhythm Gipsy-Musik mit 20er-Jahre Jazz-Rock’n’Roll und Blues zu einer Melange, die zuletzt von den Dead Brothers erreicht wurde… was die PUSSYWARMERS einzigartig macht ist der 20er-Jahre Flair, den sie in die heutige Zeit retten. Songs wie ‚ASHES’, ‚MY TIME HAS GONE’ oder ‚DOUNATS’ haben durchaus und durchweg Hitpotential! Songs die etwas skurriler daherkommen, wie BATEAU’  oder das grandiose ‚AU REVOIR MADAME’, welches das Trompetenspiel von Ex Dead Brothers Christoph Gantert fabulös zu Tage bringt, zaubert Dich in eine komische doch irgendwie heilige Stimmung.


ENGLISH

THE PUSSYWARMERS, from the Italian speaking part of Switzerland bring you a scurrile mixture with music from the Dope n Glory Jazz area in the mid  1 920’s they could easy be the TITANIC Dance Orchestra for their last ride in  1 9 1 2, they even call themselves a LITTLE FREAK CIRCUS ORCHESTRA … and actually that’s what they are with horns, upright bass banjo and many more accustic instruments ….. ‚ASHES’ ‚MY TIME HAS GONE’ or ‚DOUNATS’ are definitely some ‘hit’ songs with a big: OH DAMIT I REMEMBER THAT SHIT AND IT STUCK IN MY EAR THE WHOLE DAY” songs like BATEAU’ or the incredible ‚AU REVOIR MADAME’ have a strange weird dusty n wild character and bring out the fantastic trumpet playing of ex Dead Brother Christoph Gantert … everything’s recorded at the faboulous OUTSIDE INSIDE STUDIOS in Venice Italy , cover photo shot by  Travis Haight


ITALIAN

The Pussywarmers provengono dalla Svizzera italiana,rimandano ad un grezzo e rozzo suono che prende dalla Dope n Glory Jazz area della metà degli anni 20.... o potrebbero benissimo essere l'orchestra del Titanic, nel suo primo e ultimo viaggio del 1912 o apparire come l'Orchesra del Freak Circus..e, con fiati, banjo e svariati strumenti acustiici, i The Pussywarmers sono un 'incredibile mix di tutto questo!

ASHES’ ‚MY TIME HAS GONE’ or ‚DOUNATS’ sono definitivamente super pezzi con una grande OH DAMIT I REMEMBER THAT SHIT AND IT STUCK IN MY EAR THE WHOLE DAY” canzone come BATEAU’ o la incredibile ‚AU REVOIR MADAME’ possiede un carattere sporco e malato ed esalta il fantastico suono della tromba suonata dall'ex Dead Brother Christoph Gantert...tutto il disco è stato registrato al favoloso OUTSIDE INSIDE STUDIOS di Venezia-Italy, e la cover photo è opera di Travis Haight


 Band Info

 

REVIEWS:



 


 

DER BUND (CH)

Sie nennen sich The Pussywarmers, sie stammen aus dem Tessin und sie unterbreiten morgen Freitag im Café Kairo eine verschlagene Melange aus Trash-Variété, Garage-Gipsy und dem Sound besoffener Begräbnisorchester.Trauerarbeit mit Banjo, Pauken und Trompeten: The Pussywarmers aus dem Tessin.

Man muss ja ganz allgemein immer mit dem Schlimmsten rechnen. Im Besonderen gilt dies aber für die Musik des jüngsten Gespanns im Katalog des Berner Labels Voodoo Rhythm. Auf der ganzen Länge ihres Erstlings «My Pussy Belongs to Daddy» treibt einen die Angst um, dass die wunde Stimme des Sängers nächstens versagen, dass die keuchenden Verstärker ihre letzten Lebensgeister aushauchen, oder dass das Gerumpel aus der Rhythmus-Ecke nach einer letzten, erschöpften Klopfkaskade verstummen könnte.

Der Tod und die Liebe

Es ist eine prekäre Musik, die The Pussywarmers, so haben sich die fünf Tessiner Burschen in einem Anflug von Bad-Taste-Allüre getauft, hier vorlegen. Mit Schlagwerk, Kontrabass, Megafon, Gitarre, Banjo, Akkordeon, Glockenspiel, Trompete, Tuba und Posaune loten sie die Abgründe aus, die sich auftun zwischen schummrigem Variété und akustischem Punk, zwischen kauzigem Klezmer und besoffenen Begräbnismärschen. Und kreisen in ihrem epischen Ergötzen um die immergleichen Themen: Der Tod und die Liebe, der Tod und der Teufel und der Tod an und für sich.

Zugegeben: Ganz neu ist das nicht. Tom Waits hat diesem Genre, für das es noch immer keinen träfen Namen gibt, bereits internationale Salonfähigkeit verschafft. Die seligen Dead Brothers aus Genf ebneten den Weg zum Kitsch. Filmemacher wie David Lynch unterfütterten die Musik mit Schauergeschichten, mit finsterem Chic und einer ebenso blumigen wie brüchigen Ästhetik.

Euphorie und Trauerarbeit

Mit «My Pussy Belongs to Daddy» wagen The Pussywarmers nun zweierlei. Erstens donnern die fünf Tessiner diese ohnehin schon zwielichtige Musik auf mit der entsinnlichten Euphorie des 1920er-Jazz. So wird die Trauerarbeit in Songs wie «My Time Has Gone» oder «Au Revoir Madame» konsequent unterlaufen durch Pauken, Trompeten und ungestümes Gejohle.

Zweitens treiben The Pussywarmers diesen Garage-Gipsy-Trash-Variété-Blues-’n’-Roll auf ihrem Debütalbum zu immer neuen Konzentrationsgraden. Die Arrangements sind noch verwegener als jene der obgenannten Wegbereiter, die Stilfusionen noch wilder und die Klänge noch wüster. Songs wie «Dead» oder «I Wanna Have» sind mitten in die Unschärfe zwischen Musik und Kakofonie gesetzt und kokettieren dann auch noch ausgiebig mit beiden Seiten.

Ist das gut? Ja, prima sogar. Auch und gerade beim zweiten und dritten Hinhören. Dann, wenn man nicht mehr mit dem Schlimmsten rechnen muss. (Der Bund)

 


 

SHOOT ME AGAIN (FR)

Originaire de la partie où on parle l’italien en Suisse, THE PUSSYWARMERS associe des influences Brass Band à des inspirations orchestrales des années 20. Si le groupe a été choisi par le label suisse Voodoo Rhythm Records, c’est parce que sa musique se la joue aussi crade, à la limite du désespoir.

On imagine très bien THE PUSSYWARMERS s’obstiner à jouer pendant le naufrage du Titanic. Si ça doit être la dernière danse, autant aller jusqu’au bout !

Avec une instrumention plutôt jazzy et parfois cajun, le quintet nous emmène dans un voyage rétro mais pas dénué de cette flamme rock’n’roll. Possédés les 5 de THE PUSSYWARMERS le sont.

L’affiliation à THE DEAD BROTHERS va au-delà de la présence du trompettiste dans le groupe (Ashes). THE PUSSYWARMERS utilise également différentes langues (Anglais, Allemand, Italien et Français) pour accompagner ses compositions délirantes et parfois légères.

Un disque, un peu d’un autre temps, qu’on imagine très mal sur un autre label que celui du REVEREND BEAT-MAN. My Pussy Belongs To Daddy n’est pas encore l’album qui prendra à défaut Voodoo Rhythm Records.

 


 

PSYCHADELIC FOLK (NL)

This is something I could only expect to come from the Voodoo Rhythm label. But in God’s sake what style do these hot juicy Pussywarmers play ? Raw hunky tonk old time folk ? They sing in group with a punkish attitude towards the group singing, in English, sound humoristic at times, for instance as if being a belly speaking puppet or a foreigner who can only remember some words for being too drunk to speak differently (“I wanna have”), or while being early morning’s bloody serious at the solo‘, or melancholic at times when hit by the poison of alcohol, singing a German song once. The production is great, like each Voodoo Rhythm album, combining the rawness of the surprise of semi-live acts, and the sober seriousness with an ear to the best sounds and arrangements in studio conditions. This way the songs vary a lot, from street gang walking brass band near a circus, to old time jazz (“au revoir madame”), showing gospel-blues lyrics on semi-old time music (“I saw the devil”) falling back more often on rather honky-tonk rhythms, sometimes with parlophone singing, playing in general on banjo/double bass/trumpet and trombone(?). This production makes the songs more than from any late night entertaining bands, but presents them like collection of real life inspirations and unique moments.

 


 

20 MINUTEN (CH)

The Pussywarmers: Reverend Beat-Man gräbt diesmal im Tessin

Als das Berner Voodoo-Rhythm-Label Anfang Jahr vor dem Aus stand, war die Bestürzung gross – weltweit.

Bei der einzigartigen Rettungsaktion kamen 46  000 Franken zusammen: Label gerettet. Und Big Boss Reverend Beat-Man wäre nicht der Reverend, wenn er nicht – musikalisch – genauso weitermachen würde wie vorher. Mit den Pussywarmers hat er einmal mehr eine bezaubernde Band aus dem Untergrund ausgegraben, dieses Mal im Tessin: Die Pussywarmers klingen wie die Band von der Titanic, die kurz vor der Abfahrt noch in einem Zirkus spielt. Warme Songs zwischen Blues, Chanson und Zydeco.

 

 


 

SCHATTENBLICK (D)

09er auf Voodoo Rhythm. Ein kunterbuntes Durcheinander aus (Balkan-)Gypsy, 20s-New Orleans-Jazz, 20s/30s-Vaudeville/Pop, Karibik, auch mal ein Hauch Cajun/Jimmy Buffett/Tom Waits oder leicht punky. Wild zusammengemixt, daß es eine helle Freude ist, mit Feuer, Schmackes, oder Wehmut, wohlig verschlafene, balladeske wie aufpeitschende, fröhliche Stimmungen. V.a. aber oft ganz schön catchy! Gassenhauer im Vorkriegs-Sinne, nur im Multi-Kulti-Format. Dementsprechend variations/klangfarbenreich instrumentiert (Akkordeon, Posaune, Trompete, Tuba, Banjo, Hawaii- bzw. Ak.Gitarre u.a.).

 

 


 

TRESPASS (CH)

Frauen, Vorsicht: Wer auf dem Chauvinisten-Ohr empfindlich ist, sollte die nächsten zwei, drei Sätze überspringen. Schon beim lesen des Band-Namens und des CD-Titels erwärmt sich mir das Herz - und mehr. Eigentlich wär das ja reines Gold für Piggy gewesen, unser bestes Pferd im Stall. Aber die Dame hat eben nicht nur Stil, sondern auch ein Herz Chauvis in den besten Jahren. Und so werde ich wohl nie schlüssig sagen können, welcher Fantasie ich mich mit mehr Wohllust ergeben soll: Jener vom Kätzchen auf dem Schoss der Brünette oder jener vom Lehnsessel unter dem knackigen brünetten Kätzchen... Das Debut der Tessiner Pussywarmers wirft einen zurück in die 20er-Jahre, in eine Zeit, in der vieles verboten war – und es darum viel mehr Spass machte, als heute, sich all diesen Versuchungen zu ergeben. Rock'n'Roll, Blues, ein Schuss Gospel, viel Melancholie in Englisch, Italienisch, Deutsch und Französisch macht „My Pussy belongs to Daddy“ zu einem echten Hör-Spass. Wenigstens für all jene, die genug haben, von klinisch reinem 08/15-Sound und sich stattdessen mit Genuss an den Erzeugnissen aus dem Hause Vodoo Rhythm laben. Und die sind mittlerweile ja schon fast eine Sparte für sich. Erscheinen wird das Goldstück pünktlich am 1. August.

 

 


 

HOERSPIEGEL (D)

Der Name der Band ist schon provokant - The Pussywarmers. Das Coverbild des aktuellen Albums ist noch ein wenig provokanter (sehen Sie ja selbst) und dann noch der Albumtitel: "My Pussy belongs to Daddy". Nun ja, was dahinter steckt ist allemal hörenswert! Irgendwo in der Schnittmenge zwischen Rock, Südstaaten-Straßen-Jazz und Ska finden sich die Pussywarmers wieder. Die Aufnahmen entstanden im Outside Inside Analog Recording Studio in Montebelluna, Italien. Und dass man hier bewußt großen Wert auf analoge Aufnahmen legt, kann man hören. Die Qualität ist so schlecht, dass sie direkt aus den 30ern, 40ern stammen könnte. Intro und Outro wurden auf einem Diktafon aufgenommen. Genau diese Aufnahmequalität macht den besonderen Reiz der Musik aus und stellt - neben der tollen Instrumentierung mit u.a. Akkordeon, Posaune und Trompete - den roten Faden des Albums dar. Einfach toll und erfrischend authentisch.

Wer die Pussywarmers einlegt, hat auf einen Schlag gute Laune, auch wenn die Lieder manchmal melancholisch werden. Das ist beispielsweise beim Song "Dounats" der Fall, der mit deutschem Text daher kommt und doch sehr stark akzentuiert gesungen wird.

Fazit: My grammophone belongs to The Pussywarmers. Hörenswert!

 


 

PLANET TRASH (NL)

Met een bandnaam als The Pussywarmers en een titel als My Pussy Belongs To Daddy heb je de aandacht snel te pakken. Dan is het alleen nog de kunst om die aandacht ook vast te houden. The Pussywarmers is een band uit het Italiaans sprekende deel van Zwitserland. Eigenlijk is 'een band' niet de goed benaming. Deze Zwitsers klinken namelijk als een orkest. Weliswaar een heel gammel orkest dat aan alle kanten zo hard kraakt dat het lijkt alsof het ieder moment uit elkaar kan vallen, maar toch. Een orkest uit de jaren '20 met akoestische intrumenten en een bezopen punkhouding. De leden van The Pussywarmers kunnen misschien nog het beste vergeleken worden als de jongere broertjes van labelgenoten Dead Brothers. Je weet wel, die jongere broertjes die maar niet willen deugen en opgroeien voor galg en rad. Het levert op My Pussy Belongs To Daddy veertien prachtige nummers op die ieders aandacht verdienen. Het kan bijna niet missen; uitgebracht door Voodoo Rhythm Records.

 

 


 

VICIOUS CYRCLE (FR)

PUSSYWARMERS "My pussy belongs to daddy" La bande de Beatman n'a pas fini d'arpenter la suisse pour denicher des groupes aussi improbables que surprenants! Nouveaux venus : Pussywarmers, projet fous et cradingue peuplé par le trompetiste des defuns Dead brothers! 14 titres

 


 

LA REGIONE (CH)

My pussy belong to daddy è il primo album del gruppo ticinese The Pussywarmers, una formazione di quattro elementi – la voce Fabio Pozzorini, il batterista Damiano Merzari, il chitarrista  Simone Bernardoni e il contrabbassista Raoul Roth – cui da poco si è aggiunto lo zurighese Christoph Gantert con tromba, trombone e tuba. Un disco di quattordici tracce dal suono sporco e pieno, che conduce chi ascolta in un mondo del grottesco in cui si intrecciano gioco, amicizia, amore, morte, ricordi, cabaret e Caraibi.

Sono diversi i generi che ispirano la loro musica: jazz anni venti, klezmer e garage, per citarne alcuni. E gli strumenti di cui si serve questa orchestra sgangherata – che ha mosso i suoi primi passi nel 2002 – sono infiniti: fisarmonica, banjo, chitarra, pianola giocattolo, xilofono, wurlitzer, lap steel, e anche la gratuggia per il formaggio. Un universo di suoni scherzosi e incalzanti, da cui spicca la voce di Fabio Pozzorini. Brani come I saw the devil, Bateau o My time is gone infondono leggerezza e armonia, ma basta una nota per lasciare spazio a un’inquitudine che viene dall’intimo.

A produrli e distribuirli, la casa discografica Voodoo Rhythm, un’etichetta di nicchia con sede a Berna che in Svizzera ha lanciato formazioni quali i Dead Brothers e i Mama Rosin, più volte passati anche dal Ticino. Ed è proprio dai Dead Brothers – compagni di viaggio dei Pussywarmers in un tour del 2006 – che il gruppo ticinese ha ‘ereditato’ il quinto elemento Christoph Gantert. La sua collaborazione con i Pussy è iniziata qualche mese fa a sorpresa in un locale di Zurigo: «A un certo punto del concerto», ci racconta il cantante, «Christoph ha cominciato a suonare la tromba dal pubblico, non ce lo aspettavamo».

Per presentare il loro disco – il primo dopo una serie di registrazioni abbozzate e lasciate nel cassetto – i Pussywarmers qualche giorno fa hanno suonato a Ginevra,  Friborgo, Berna e Zurigo, città dove vantano un discreto pubblico di aficionados: «In Svizzera interna la gente è decisamente più attenta a quello che proponiamo, presta più ascolto alla nostra musica» confessa il chitarrista.

In autunno il gruppo partirà per un tour europeo, ma non prima di aver presentato My pussy belong to daddy anche al Ticino. Domani, venerdì 26 giugno, la formazione suonerà al Bar Oops di Lugano, in via Maderno, dalle 18.30. In agenda c’é anche una data a Locarno nell’ambito del film festival: il 14 agosto al Cambusateatro.

My pussy belong to daddy è stato registrato completamente in analogico all’Outside Inside Studio di Montebelluna, vicino a Venezia. Oltre al cd, quindi, si può ovviamente trovare anche la versione in vinile dell’album. Informazioni più dettagliate sui siti www.thepussywarmers.com e www.voodoorhythm.com

 


 

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May not be what you think, August 5, 2009

By     Micheal Hunt (Hellbourne) - See all my reviews

Please take note that this is a recent group from Italy who make weird folk music with terrible lyrics and singing voices.

This is not the old adult album called "My Pussy belongs to daddy" by Faye Richmonde/Saul T Peter/Miss Dee/Angelina.

Take note that there is no track here even called "My Pussy Belongs To Daddy" and is by a weirdo group who liked that name of the classic comedy album, and decided to use it for there own title.

Despite the album cover looking like it might contain funny adult songs of a dirty nature, this group is just future potential for buskers on the corner of a street somewhere who would be lucky to even make enough to my a Mc Cheeseburger.

Maybe if you really want to hear a new group do folk bad music, are stoned out of your mind, tripping on more acid then anyone has ever done, or so intoxicated you would sleep with Hillary Clinton at the drop of a hat, then you may actually like this album. If you want recent & decent folk music, try "The Kingsman AKA: Spinal Tap" other wise you will waste your money if you expect this album to make you laugh at anything more then how ear cringing the sound is.

 

 

 


 

ROCKSTAR (CH)

Sie benennen sich und ihr Debut-Album wie einen drittklassigen Balkan-Porno. Sie benutzen Vokabular und Ausprache eines mässig talentierten Oberstufenschülers. Und sie haben ein Zusammenspiel, so tight wie das Geschlächsteil eines pensionierten Freudenmädchens. Auf und unter dem Strich haben wir hier am Start: die geilste Punkband der Welt aus dem Tessin aller Zeiten. Die Pussywarmers nennen irhen Stil, äh, haben wir leider vergessen, irgendwo im Gewühl aus Blechtrommeln und Akkordeon-Geleier. “Zirkus” kommt darin vor, wahrscheinlich auch so etwas wie “Thrash” oder “Garage”. Und einige der Begriffe, mit denen wir normalerweise die Junkies an der Bushaltestelle betiteln. Nur sind diese nicht bei Voodoo Rhythm unter Vertrag.

 

 


 

www.sleazegrinder.blogspot.com

More, yes yet more, gloriously delirious delicious and scurrilous backwoods bonkersness and head-bonkery from the outer limits of your musical language to shatter the still of what you thought strange, eerie and provocative unearthed by the daddy of all this lo-fi fuckscuppered garagebluescountrytrashcowpokin'punk countylinerepaintingchurchdeacon'sdaughtertainting maestro Lightning Beatman, who really does deserve his Reverend title. This bunch crawl out of and around the other side of Swiss town to Beatman himself, crooning and creaking out scratchy crab-crawling, scab-scratching off-kilter tilting towers of pissed twenties jazz and Jelly Roll buggering ragtime on a seasick swirl of accordions, tubas, saw, piano and cornets with wheezy, almost tearful vocals like the Genevanly unconventional version of The Crybaby's Darrell Bath. It came as nay surprise to find that the trumpet troodles that puncture the scenery throughout are by one time Dead Brother* Christoph Gantert. Like with that duo there's an everpresent sense on each listen that the songs will go any whichaway at anytime such is their wildly unpredictable nature. As they say they could be the dance orchestra on the sinking Titanic, they could likewise be the arkestral houseband at the Overlook Hotel in The Shining.

Back for good we hope after Voodoo Rhythm's troubles in the land of the taxman wank. Calamitous, curious but never spurious. More yet more hurrah hurrah.

Stu Gibson

 

 

 


 

WWW.drschrecksfrequenzen.wordpress.com

Zugegeben, sowohl der Bandname als auch der Plattentitel sind so bescheuert, daß es mich einige Zeit gekostet hat, überhaupt mal in die Platte reinzuhören, Voodoo Rhythm hin oder her. Und das schön gestaltete Cover mit der Pin-Up-Schönheit Dolly Diamonds kann auch nicht wirklich über das Pennälerwortspiel hinwegtäuschen: „Wer wärmt hier wen, höhö!“

Aber dann, der verzweifelte Wille, meinem hiesigen Plattenhändler trotz eher reduziertem interessantem Angebot etwas abzukaufen, war groß, wagte ich es doch, und seither läuft „My Pussy Belongs To Daddy“ auf meinem Plattenteller auf heavy rotation. Die fünf Heißsporne aus der italienischen Schweiz haben mit ihrem Debut ein wirklich schönes Album hingelegt, zwischen 20er-Jahre-Swing-Schönklang, wildem Balkangetröte und dem für Voodoo Rhythm recht typischen chaotischen Krach. Sie selbst nennen sich ein „Little Freak Circus Orchestra“, und das trifft es ziemlich gut. Mit Gitarre, Contrabaß, Perkussion, Akkordeon, Banjo, Posaune, Trompete, Tuba und dem nicht immer schönen Gesang von Fabio Pozzorini und Damiano Merzari holen einen die Fünf in ihre ganz eigene Welt zwischen Zirkuszelt und Gosse, zwischen Wagenburg und schweißtreibendem Underground-Club.

Dabei verfallen sie nie dem mittlerweile doch recht abgenudelten Balkan-Beat, sondern halten sich immer eine Hintertür offen zu traurigen-wilden Walzern wie dem eigentlichen Opener (nach dem Gepfeife auf „Bonjour Madame“) „Dead“ oder dem wunderbaren „Dounats“ mit seinem traurig-poetischen deutschen Text, der klingt wie von M.A. Numminen gesungen (und, dieser Einwurf sei mir erlaubt, wem dieses Lied nicht zu Herzen geht, wählt die FDP und wirft nie einem Bettler was in den Hut), zu kleinen Chansons wie „Bateau“ oder zum trägen Jazz von „Summertime“. „I Saw The Devil“ könnte von Hank Williams stammen, wäre dieser auf dem Balkan zuhaus’ gewesen, und „Ashes“ ist ein Stampfer, der auch Judge Bone gut gestanden hätte, im entsprechenden Soundgewand freilich. „I Wanna Have“ ist ein schönes, kleines, trotziges Liedchen, dessen Gegenstück auf der B-Seite, „My Time Has Gone“, das einzige Stück der ganzen Platte ist, das sich die Pussywarmers hätten sparen können – zu pubertär ist der Text (“my parents always told me to be what I wanted to be / and the meaning was I should do what they had wanted to do / and now my time has gone“), zu beliebig die Musik – aber das vielleicht auch nur im Vergleich zu den anderen, meist ganz bezaubernden Stücken. Mit „Love You / Introduction To An Ending“ landen die Pussywarmers schlußendlich dann doch noch irgendwie beim 60’s-Beat, zitieren dabei „I Will Follow Him“ aus „Sister Act“ und machen beim abschließenden „Au Revoir Madame“ nochmal tüchtig balkanesken Krach.

Überall auf dieser Platte (bis auf ein, zwei Stücke) scheppert irgendetwas, klonkert ein schiefes Banjo, klagen die Bläser, quäken die beiden Sänger, springen die Aufnahmen zwischen Diktiergerät-field recordings und, naja, irgendwie einer Produktion hin und her, aber bei aller chaotischen Wagenburg-Weltmusik-Vagabunden-Attitüde vergessen die Pussywarmers niemals die Schönheit von Melodie und Melancholie. Trotz des offensichtlichen, schönerweise in jedem Ton zu spürenden Spaßes an der Musik, trotz der ungestümen Wildheit mancher Stücke sind die Pussywarmers wesentlich erwachsener, als es ihr blöder Bandname vermuten läßt. Das ist gut, denn die Buben können was, und das zeigen sie auch, aber mit viel Freude am Chaos, an schrägen Tönen und am puren Spaß im Leben.

 

 

 


 

www.rocktimes.de    Markus Kerren

Die Schweiz ist doch tatsächlich immer für eine Überraschung gut! Und egal ob positiv oder negativ - auf jeden Fall meist außergewöhnlich! Nun hat das eidgenössische Label Voodoo Rhythm Records eine junge Truppe aus Lugano unter Vertrag genommen, die gleich schon mal mit ihrem Namen - The Pussywarmers und dem Titel ihres Debüts, "My Pussy Belongs To Daddy", voll auf die Kacke haut. Dazu das Cover, das Foto einer oberkörperfreien Dame mit einer Miezekatze im Schritt auf einem Wohnzimmer-Sessel posierend... macht das neugierig auf die Musik? Ein gewisser (beabsichtigter) Effekt ist auf jeden Fall gegeben...

Relativ verblüfft stelle ich dann fest, dass bei der Musik der Schweizer hauptsächlich akustisch operiert wird. Dazu werden uns die Tracks mit einer gewissen Rummelplatz-Romantik präsentiert, gewalzert durch eine Stand-Trommel und Bläsern. Im direkten Kontrast dazu der stellenweise rockige, ja fast punkige Gesang von Pozzo. Bei "I Saw The Devil" wird uns ein Ausflug in die Country Musik präsentiert. Klasse Banjo, aber auch abgefahrene Bläser sind hier am Start.

Was relativ schnell deutlich macht, dass The Pussywarmers in keine musikalische Schublade passen. Der Sound und die Musik des Sextetts lässt sich vielleicht am ehesten mit Tom Waits' Achtziger-Trilogie "Frank's Wild Years" (bestehend aus den Alben "Swordfishtrombones" von 1983, "Rain Dogs" von 1985 und "Frank's Wild Years" aus dem Jahr 1987) in Verbindung bringen. Zwar nicht gesanglich, aber umso mehr bezüglich des abgefahrenen Konzeptes, der Atmosphäre und der Stimmung von "My Pussy Belongs To Daddy".

Hält sich die Truppe bezüglich der Texte hauptsächlich an die englische Sprache, so wird "Dounats" gar in deutsch vorgetragen. Daneben gibt es hier und da auch mal einen Happen französisch und italienisch.

Gute Melodien haben The Pussywarmers am Start und wenn man mit dem musikalischen Gesamt-Konzept zurecht kommt, dann kann sich dieses Debüt-Album zu einem echten Gewinner entwickeln. Die Band sieht sich selbst am meisten von den Dead Brothers beeinflusst, zu deren größten Fans sie sich zählen. Und wenn ich vorhergehend den Vergleich mit Tom Waits ins Spiel gebracht habe, so lassen sich die Schweizer keineswegs nur auf diesen Stil festnageln.

"In The Crowd" ist ein rauer, fetter Akustik-Gitarren-Rocker, erneut unterstützt von spärlichem Schlagzeug und der nach wie vor abgefahrenen Tuba. Auf "C'era Una Volta" schwanken die Protagonisten dann noch einmal um und präsentieren ihre Lyrik auf italienisch. Das Konzept bezüglich der abgefahrenen Instrumentierung ziehen The Pussywarmers gnadenlos, oder besser gesagt konsequent die gesamte Scheibe über durch.

Hier vereinzelte Tracks heraus zu heben, macht wenig Sinn, da dieses komplette (mit einer guten halben Stunde Spielzeit doch etwas kurz ausgefallene) Teil ein einzigartiger Trip in den Pussywarmers-Kosmos ist. Radio-Einsätze? Nee, sind nicht zu erwarten und waren wohl auch gar nicht erst eingeplant. Stattdessen bekommen wir 14 mehr oder weniger kurze, dafür aber interessante Titel geboten, die zu entdecken, bzw. völlig zu ergründen schon ein paar Durchläufe in Anspruch nimmt.

Der Bonus ist aber, dass dieses Unterfangen jede Menge Spaß macht und hier sowieso vom ersten bis zum letzten Ton niemals auch nur der Anflug von Langeweile aufkommt!

Für Leute, deren absolute Lieblings-Band nach wie vor Led Zeppelin ist und die daneben vielleicht gerade noch die Rolling Stones akzeptieren können, wird die hier besprochene Scheibe wahrscheinlich nichts sein.

Wer sich aber auf abenteuerlichen Pfaden befindet, der Musik von Tom Waits ab den achtziger Jahren nicht abgeneigt ist, oder ganz einfach nur mal was Neues, Abgefahrenes entdecken will, der ist hier goldrichtig! Lasst euch also nicht vom Bandnamen oder Albumtitel abschrecken, denn wo Pussywarmers draufsteht, da ist Interessantes drin!

 

 


 

www.lordsofrock.net

Chronique d'une des dernières livraisons de Voodoo Rhythm par un fervent défenseur dudit label. Sauf que cette fois, il n'est pas content du tout.

 Est-ce que c’est un gag ? D’accord, le label du Révérend Beat-Man a toujours été trash, ironique, bruitiste, je-m’en-foutiste, marrant, etc. Mais là… c’est comme si le label ressortait du fond du tiroir tous ceux qu’il n’avait pas eu le courage de signer deux ans plus tôt. Allez, ne soyons pas élitistes. Dernièrement, j’ai reçu Mama Rosin. Je n’ai pas eu le courage de chroniquer cet album cajun rock, limite folklore créole. Ici, la force du groupe réside dans les cuivres et l’accordéon. Est-ce que cette originalité est suffisante pour sortir un album ? Probablement pas. Mis à part la deuxième plage, "Dead", original, criard mais pas énervant, avec du xylophone, le reste ? L’intro "Bonjour Madame" ? Le titre se veut burlesque : il est merdique. "I Saw The Devil" pourrait être la B.O. de Laurel & Hardy – mis à part les paroles, ça va de soi. "The Devil’s Carillon" est un interlude inutile qui a pour fonction le remplissage. Même chose pour "Summertime" : il fallait montrer qu’on possède un lap steel aussi (sorte de guitare qui se joue à plat et qui sonne autrement mieux jouée par n’importe qui plutôt que par Ben Harper). Allez, on en saute quelques-uns (y compris "Dounats", ballade country de l’Arkansas profond, MAIS… chantée en allemand). "C’era Una Volta" commence en cacophonie pour se transformer en chant pour enfant. Et y a pas à dire : une chanson en italien fera toujours penser à Laura Pausini ou Eros Ramazzotti. Peut-être est-ce extrémiste de penser ainsi, mais le vieux con que je suis pense que le rock est fait pour être chanté en anglais. Vous connaissez de bons groupes de rock chantant en français ? Non (Indochine n’entre pas dans la catégorie des bons groupes). Noir Désir ? A la rigueur. C’est l’exception qui confirme la règle dira-t-on. Bref.

Ne soyons pas élitistes.

 Dernière tentative : "Bateau". Bon. Ce qui pousse l’auditeur lambda (et même l’averti en fait…) à penser que ce morceau est bien, c’est la comparaison avec tous les autres morceaux. Il y a du piano. Oui. Cela n’en fait pas un bon titre pour autant. Même reçu gratos au supermarché parce que mes achats ont dépassé CHF 9.90, je pose la galette dans le chapeau du premier mendiant venu. Ah, il n’a pas de platine CD ? Bien fait ! Je me venge de ce qu’on m’a fait !

Ecrit par Boris Berger - Le 27 août 2009

 

 


 

www.fileunder.nl

Het vuilnisbakkenorkest dat zich The Pussywarmers noemt, komt uit Zwitserland, heeft het Italiaans als moedertaal, maar kan zich overal verstaanbaar maken. Want ze spelen theatrale volksliedjes, ferm geworteld in de blues en folk van het Europese vasteland. En of het nu gaat om een walsje, een treurmars of vaudeville uit de jaren twintig, hun steevast akoestische nummers doen hun werk, ook al versta je de teksten maar half. Je wilt een fles drank openen, een sigaret in je mondhoek steken en de dame naast je verleiden tot een dansje op de kleine ruimte in het donkere café waar dit orkestje de nacht wegspeelt en je dagelijkse zorgen wegspoelt. En dat ze dan een ranzige naam hebben en een vunzige titel voor hun plaat kozen, ze starten en sluiten hun plaat mooi af met het op een dictafoon opgenomen "Bonjour Madame" en "Au Revoir Madame". Nette jongens eigenlijk, onder hun morsige kostuums en rammelende instrumenten. Ook al wensen ze hun verdwenen geliefde niet al te veel goeds toe: 'What did you do last night? / She’s so dead, oh so dead', het laatste liedje van de plaat vertelt iets anders: 'I just wanna love you, love you, love you'. Nette, aardige jongens, maar ze brengen hun muziek uit op Voodoo Rhythm, dus de duivel kijkt altijd mee.